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Was tun?

Die bayerische Landtagswahl am 28. September 2008 hat gezeigt, dass wir als Wähler noch ein gewisses Machtpotenzial besitzen, wenn wir zusammenhalten.
Der CSU ist das rigorose Durchpeitschen des totalen Rauchverbots in Bayern schlecht bekommen. Sie hat sich ein historisches Wahlergebnis eingefahren: 17,3% Verlust gegenüber der letzten Landtagswahl. Damit verliert sie erstmals seit Jahrzehnten auch die absolute Mehrheit.

Schon klar, dass die Gründe überall gesucht werden, nur nicht beim Rauchverbot. Es darf also keineswegs erwartet werden, dass Bevormundungspolitiker bereit sind, ihre Kardinalfehler einzugestehen. Das widerspräche dem Prinzip. Denn bevormunden will ja, wer sich im Besitz einer übergeordneten Weisheit wähnt, die das Volk eh nicht versteht. Und wenn man schon derart abgehoben ist, kann man nicht zugeben, wofür man vom Wähler einen Denkzettel bekommen hat - man würde ihm ja indirekt Recht geben, und das geht in der Entmündigungspolitik nun wirklich nicht.

Aber auch wenn sie sich nicht dazu bekennen: sie wissen es. Und wir sollten daraus lernen, dass es sich nach wie vor lohnt, die Volksvertreter, die den Bodenkontakt verloren haben, bei den Wahlen wieder vom fliegenden Teppich zu holen. Die dürfen nämlich nicht einfach machen, was sie wollen. Die handeln in unserem Auftrag und werden von uns bezahlt.

Wenn wir ihnen das nicht immer wieder klarmachen, laufen wir tatsächlich Gefahr, nur noch verwaltet zu werden. Dann hören "die da oben" nur noch auf ganz bestimmte Leute, und das Volk darf gehorchen, weiter nichts. Die Rauchverbote haben das in aller Deutlichkeit gezeigt. Und dass sie mit einem Rauchverbot in der Gastronomie zufrieden wären, ist ein fataler Trugschluss (siehe Link unten: "Aber wehe, wehe...").

Wer die Zeichen an der Wand zu deuten weiß, erkennt auch schnell, dass die Raucherhatz gerade mal ein Anfang ist. Unsere Herrschaften halten noch zahlreiche weitere Maßregeln für uns bereit. Und produzieren ständig neue. Wir werden uns noch wundern, in was für einer Art Staat wir uns wiederfinden, wenn wir nicht aufpassen.

Also: Wägen Sie stets sorgfältig ab, wen Sie wählen!
Glauben Sie nicht alles, was Ihnen von der Politik als "Tatsache" präsentiert wird. Dasselbe gilt für Presse, Fernsehen und Wissenschaft.

Beim Netzwerk Rauchen finden Sie übrigens in einem sehr belebten Forum laufend Diskussionen und Analysen zu verschiedenen Themen der gesellschaftlichen Entwicklung. Da können auch Sie sich einbringen.
Netzwerk Rauchen e.V. ist die führende deutsche Vereinigung von Rauchern und wendet sich über dieses Thema hinaus gegen jede staatliche Bevormundung, insbesondere Eingriffe in die persönliche Lebensführung.



Was passiert, wenn wir nichts tun?
Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe

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