Offene Briefe des Netzwerks Rauchen an die am "Volksbegehren Nichtraucherschutz" beteiligten Parteien
ÖDP Bayern
info@oedp-bayern.de
Offener Brief zum "Volksbegehren Nichtraucherschutz"
Sehr geehrter Herr Landesvorsitzender Suttner,
die bayerische ödp beteiligt sich eifrig an einem Volksbegehren, das ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zum Ziel hat.
In diesem Zusammenhang bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Bei der Pressekonferenz zur Gründung des Volksbegehren-Bündnisses sieht man Ihren Funktionär Sebastian Frankenberger einträchtig an einem Tisch sitzen mit dem Gastwirt Reinhard Weniger. Dieser stand 1998 auf Platz 2 der bayerischen Landesliste der DVU für den Bundestag, hinter Franz Schönhuber. Ist der Schulterschluss mit Rechtsextremen gerechtfertigt, wenn es um die Diskriminierung der Raucher geht? Geht es auf die Initiative Ihrer Partei zurück, dass dieser Herr hoffähig gemacht wird?
2. Bei der gleichen Pressekonferenz saß Friedrich Wiebel mit am Tisch, der Koordinator des "Gesundheitsbündnisses". Wiebel verfügt über hervorragende Kontakte zur Pharmaindustrie und ist Vorsitzender eines Arbeitskreises, der jährlich einen von der Firma Pfizer gestifteten "Forschungspreis Rauchfrei Leben" auslobt. Bekannt ist, dass Pfizer und andere große Pharmakonzerne (Hersteller von Nikotinkaugummis, -pflastern und Psychopharmaka) seit Jahrzehnten mit Millionengeldern die Bekämpfung des Rauchens unterstützen. Unter Wiebels Ägide hat das Volksbegehren zigtausende Euro Spenden von dessen eigenem Arbeitskreis sowie von "Nichtraucherinitiativen" erhalten, deren Herkunft in dieser Hinsicht mehr als verdächtig ist. Möchte sich die öpd zum nützlichen Erfüllungsgehilfen dieser Konzerne machen? Umgehen Sie so direkte Parteispenden von Big Pharma?
3. Die Nachfrage nach normaler Gastronomie mit Rauchmöglichkeiten hat im vergangenen Jahr der Run der bayerischen Bevölkerung auf die Raucherclubs bewiesen. Hingegen gibt es keinerlei Belege für die 500 Gaststätten, die angeblich dem "Bündnis rauchfreier Gastronomie" angehören. Verfügen Sie über eine Liste dieser Potemkinschen Wirte?
Sollten Sie womöglich gar überrascht davon sein, mit wem sie sich da eingelassen haben, finden Sie nähere Information hier:
http://www.neues-vom-schelm.de/_volksbeg.html
Außerdem laden wir Sie herzlich zu unserem diesbezüglichen "Fanatiker-Test" ein. Bitte teilen Sie uns das Ergebnis mit.
http://www.neues-vom-schelm.de/fanatikertest.html
SPD Bayern
info@bayernspd.de
Offener Brief zum "Volksbegehren Nichtraucherschutz"
Sehr geehrter Herr Landesvorsitzender Pronold,
die bayerische SPD beteiligt sich eifrig an einem Volksbegehren, das ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zum Ziel hat.
In diesem Zusammenhang bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Bei der Pressekonferenz zur Gründung des Volksbegehren-Bündnisses sieht man Ihre Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner einträchtig an einem Tisch sitzen mit dem Gastwirt Reinhard Weniger. Dieser stand 1998 auf Platz 2 der bayerischen Landesliste der DVU für den Bundestag, hinter Franz Schönhuber. Ist der Schulterschluss mit Rechtsextremen gerechtfertigt, wenn es um die Diskriminierung der Raucher geht? Sehen Sie sich in der Tradition von Fritz Lickint, dem 'Erfinder' des Passivrauchens, einem von den Nazis geförderten Sozialdemokraten?
2. Bei der gleichen Pressekonferenz saß Friedrich Wiebel mit am Tisch, der Koordinator des "Gesundheitsbündnisses". Wiebel verfügt über hervorragende Kontakte zur Pharmaindustrie und ist Vorsitzender eines Arbeitskreises, der jährlich einen von der Firma Pfizer gestifteten "Forschungspreis Rauchfrei Leben" auslobt. Bekannt ist, dass Pfizer und andere große Pharmakonzerne (Hersteller von Nikotinkaugummis, -pflastern und Psychopharmaka) seit Jahrzehnten mit Millionengeldern die Bekämpfung des Rauchens unterstützen. Unter Wiebels Ägide hat das Volksbegehren zigtausende Euro Spenden von dessen eigenem Arbeitskreis sowie von "Nichtraucherinitiativen" erhalten, deren Herkunft in dieser Hinsicht mehr als verdächtig ist. Möchte sich die Sozialdemokratie zum nützlichen Erfüllungsgehilfen dieser Konzerne machen?
3. Die Nachfrage nach normaler Gastronomie mit Rauchmöglichkeiten hat im vergangenen Jahr der Run auf die bayerischen Raucherclubs bewiesen. Hingegen gibt es keinerlei Belege für die 500 Gaststätten, die angeblich dem "Bündnis rauchfreier Gastronomie" angehören. Verfügen Sie über eine Liste dieser Potemkinschen Wirte? Zu den Unterstützern des Volksbegehrens zählen diverse Lobbyorganisationen aus dem Gesundheitswesen, darunter auch die mit der Pharmaindustrie verwobenen Krankheitsgesellschaften. Weshalb steht die SPD nicht auf Seiten der Bevölkerung, warum entdeckt sie den "kleinen Mann" nicht wieder, sondern dient organisierten Interessen des Gesundheitswahns, denen zufolge große Raucher wie Kurt Schumacher, Herbert Wehner, Willy Brandt und Helmut Schmidt ihren Mitmenschen Schaden zugefügt haben?
Sollten Sie womöglich gar überrascht davon sein, mit wem sie sich da eingelassen haben, finden Sie nähere Information hier:
http://www.neues-vom-schelm.de/_volksbeg.html
Außerdem laden wir Sie herzlich zu unserem diesbezüglichen "Fanatiker-Test" ein. Bitte teilen Sie uns das Ergebnis mit.
http://www.neues-vom-schelm.de/fanatikertest.html
Die Grünen, Bayern
landesverband@bayern.gruene.de
Offener Brief zum "Volksbegehren Nichtraucherschutz"
Sehr geehrte Frau Landesvorsitzende Schopper, sehr geehrter Herr Landesvorsitzender Janecek,
die bayerischen Grünen beteiligen sich eifrig an einem Volksbegehren, das ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zum Ziel hat.
In diesem Zusammenhang bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Bei der Pressekonferenz zur Gründung des Volksbegehren-Bündnisses sieht man Sie, Frau Schopper, einträchtig an einem Tisch sitzen mit dem Gastwirt Reinhard Weniger. Dieser stand 1998 auf Platz 2 der bayerischen Landesliste der DVU für den Bundestag, hinter Franz Schönhuber. Ist der Schulterschluss mit Rechtsextremen gerechtfertigt, wenn es um die Diskriminierung der Raucher geht? Ist Ihnen die Anti-Tabak-Politik im Dritten Reich bekannt?
2. Bei der gleichen Pressekonferenz saß Friedrich Wiebel mit am Tisch, der Koordinator des "Gesundheitsbündnisses". Wiebel verfügt über hervorragende Kontakte zur Pharmaindustrie und ist Vorsitzender eines Arbeitskreises, der jährlich einen von der Firma Pfizer gestifteten "Forschungspreis Rauchfrei Leben" auslobt. Bekannt ist, dass Pfizer und andere große Pharmakonzerne (Hersteller von Nikotinkaugummis, -pflastern und Psychopharmaka) seit Jahrzehnten mit Millionengeldern die Bekämpfung des Rauchens unterstützen. Unter Wiebels Ägide hat das Volksbegehren zigtausende Euro Spenden von dessen eigenem Arbeitskreis sowie von "Nichtraucherinitiativen" erhalten, deren Herkunft in dieser Hinsicht mehr als verdächtig ist. Möchten sich die Grünen zum nützlichen Erfüllungsgehilfen dieser Konzerne machen?
3. Die Nachfrage nach normaler Gastronomie mit Rauchmöglichkeiten hat im vergangenen Jahr der Run der bayerischen Bevölkerung auf die Raucherclubs bewiesen. Hingegen gibt es keinerlei Belege für die 500 Gaststätten, die angeblich dem "Bündnis rauchfreier Gastronomie" angehören. Verfügen Sie über eine Liste dieser Potemkinschen Wirte?
Sollten Sie womöglich gar überrascht davon sein, mit wem sie sich da eingelassen haben, finden Sie nähere Information hier:
http://www.neues-vom-schelm.de/_volksbeg.html
Außerdem laden wir Sie herzlich zu unserem diesbezüglichen "Fanatiker-Test" ein. Bitte teilen Sie uns das Ergebnis mit.
http://www.neues-vom-schelm.de/fanatikertest.html
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