Gesundheitsministerkonferenz: Ursprünglich war ein Treffen aller Gesundheitsminister geplant, doch mehrere CDU-regierte Bundesländer sagten die Teilnahme ab.
Die Organisationen im Bündnis "Rauchfrei ohne Ausnahme"
Zeitungsanzeige in der Berliner Zeitung: Im Format 10,5 x 12,3 cm auf der ersten Seite des Berlin-Teils; online leider nicht verfügbar, ggf. bitte eine Kopie der betreffenden Seite bei der Zeitung selbst erbitten.
Zitat "Gesunde Atemluft für alle"
ARD: Tagesschau vom 5. September 2008
ZDF: Heute vom 5. September 2008
Als Beispiel: Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 15.10.08, bis zum 19.10. 43-mal kommentiert
Online-Abstimmungen: Diese sind fast immer manipulierbar, indem ein- und dieselbe Person sich beliebig oft beteiligen kann. Aber auch dort, wo eigentlich ein Schutz vor Mehrfachbeteiligung besteht, kann dieser oft mit einfachen Mitteln ausgehebelt werden.
Pro Rauchfrei: 1300 Mitglieder; auf der Website von Pro Rauchfrei finden sich keine Angaben, die Zahl stammt aus einem Bericht der TAZ über den Vorsitzenden von Pro-Rauchfrei
Diese Zahl sei mit aller Vorsicht und nur mit Vorbehalten übernommen, denn sie steht im Widerspruch zu der maximal möglichen Höhe der jährlichen Beitragseinnahmen von 6000 Euro - diese Höhe hat laut demselben Bericht der Etat des Vereins. Der Mindestjahresbeitrag bei Pro Rauchfrei beträgt 12 Euro, also kann der Verein nicht mehr als maximal 500 zahlende Mitglieder haben - und sollte es Mitglieder geben, die mehr als den Mindestbeitrag bezahlen oder sollten im Etat auch Spenden mitenthalten sein, wäre ihre Zahl noch niedriger einzuschätzen.
Pro-Rauchfrei-Mailverteiler; hier auch der Hinweis der Betreiber auf "705 individuelle Textmuster" (Website gesichtet am 29.10.2008; ein Screenshot wurde erstellt und kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden).
Pro-Rauchfrei-Mailings: Stand 29.10.2008 konnte man wahlweise mit einer Sammel-E-Mail erreichen: Bayern: CSU- (92 Abgeordnete), SPD- (39 Abgeordnete), FDP- (16 Abgeordnete), Freie Wähler (21 Abgeordnete) und Grünen-Fraktion (19 Abgeordnete) im Landtag, die beiden Parteien der Regierungskoalition (108 Abgeordnete) oder alle Abgeordneten der Oppositionsparteien (79 Abgeordnete). Hamburg: Alle Abgeordneten (121 Abgeordnete). Berlin: Alle Abgeordneten (149 Abgeordnete). Es bestehen aber auch Mailverteiler für alle anderen Länderparlamente und den Bundestag, die je nach Adressat einer Mailaktion verwendet werden können und nur aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gleichzeitig online verfügbar sind.
Zahl der Empfänger einer E-Mail: Siehe die obige Auflistung. Ein Teil der E-Mails, die über den Mailverteiler von Pro Rauchfrei verschickt werden, wird veröffentlicht unter www.pro-rauchfrei.de/briefe-von-aktionsteilnehmern.htm. Von diesen waren in jüngster Zeit die deutliche Mehrheit an die bayerische Regierungskoalition gerichtet (1 E-Mail = 108 Empfänger).
Zahl der Absender: Schon eine flüchtige Durchsicht der in obigem Link genannten Seite zeigt, dass bestimmte Namen immer wieder auftauchen.
Vokabular der "Nichtraucherschützer": Exemplarisch die Kommentare zu einem Artikel in der AZ: Da ist mit schönster Selbstverständlichkeit die Rede etwa von "qualmenden Höhlenmenschen", von "Stinkern", von "Suchtkrüppeln".
Apartheids-Vergleich: Pro Rauchfrei-Website; Screenshot erstellt am 20.10.2008
Judenvernichtungs-Vergleich: Wurde im Kommentarbereich etlicher Zeitungen veröffentlicht, so z.B. Abendzeitung, Kommentar von "Prinz" (10. Oktober, 1:04 Uhr zum Artikel "Kniefall vor Rauchern" vom 9. Oktober; ; Screenshot erstellt am 20.10.2008. Der Autor verweist ausdrücklich auf Pro Rauchfrei, wo derselbe Artikel ursprünglich im gleichen Wortlaut zu finden war.
Inzwischen wurden dort allerdings die anstößigsten Passagen entfernt. So ist nicht mehr von den "Synagogen des Nichtraucherschutzes" die Rede; Seehofer wird nicht mehr mit Hindenburg verglichen, und der Satz "Überall sollen wieder Rauchkammern installiert werden, um viele Menschen mit dem Tabakrauch zu vergiften" lautet bei Pro Rauchfrei nun "Überall sollen wieder Raucherräume und Rauchergaststätten installiert werden, die viele Menschen vergiften werden".
Raucherdiktatur
Weitergehende Ziele der Antiraucherorganisiationen (diejenigen, die bereits jetzt öffentlich artikuliert werden):
Rauchverbot an allen Arbeitsplätzen
Rauchverbote in der eigenen Wohnung bzw. auf dem eigenen Balkon eines Rauchers
Rauchverbote für Eltern
Rezeptpflicht für Zigaretten
"Rauchfreie Gesellschaft" als Ziel: z.B. www.nichtraucher-schutzbund.de/NR_Themen02.htm; hier auch ein Zwanzig-Punkte-Programm von Zwischenschritten, die zu diesem Ziel führen sollen. Was genau mit der "rauchfreien Gesellschaft" gemeint ist, wird hier allerdings noch schamhaft verschwiegen. Im Diskussionsforum von Pro Rauchfrei pflegt man in diesem Punkt deutlicher zu werden. Seit einiger Zeit ist dieses Diskussionsforum aber größtenteils nur noch Mitgliedern zugänglich.
Mitgliederzahl der beiden "großen" deutschen Nichtraucherorganisationen nach deren eigenen Angaben:
Dachverband Nichtraucherinitiative Deutschland (NID): "Gegenwärtig gehören der NID über 700 Einzelpersonen und 12 Vereine mit insgesamt mehr als 4.000 Mitgliedern sowie mehrere Betriebe an."
Auflistung der durch die NID vertretenen regionalen Verbände
Pro Rauchfrei: 1300 Mitglieder; auf der Website von Pro Rauchfrei finden sich keine Angaben, die Zahl stammt aus einem Bericht der TAZ über den Vorsitzenden von Pro-Rauchfrei
Mitgliederzahl VEBWK: nach eigenen Angaben mehr als 80.000 Mitglieder (Stand August 2008).
Wahlaufruf von Pro Rauchfrei
Empfohlen wurde die Wahl von CSU, Grünen, ÖDP, allesamt Befürworter des Rauchverbots. Die Zugewinne der Grünen waren freilich trotz der massiven Verluste der CSU geringfügig, und die ÖDP musste sich weiterhin mit dem Status einer Splitterpartei ohne Aussichten auf ein Landtagsmandat zufriedengeben.
"Essverbot" in Raucherkneipen: geplant z.B. in Baden-Württemberg, als Option in praktisch allen Bundesländern mit im Gespräch:
"Wer jetzt nicht Pro Rauchfrei unterstützt, ist Raucher oder deren Sympathisant": So die erste Fassung des Flyers, wie sie der Schelm noch heruntergeladen hat. In der Fassung, die jetzt auf der Seite zu sehen ist, wurde dieser Satz wieder entfernt.
Am 25.10.2008 wurden (nach Angaben von Pro Rauchfrei "bayernweit") Anzeigen in Tageszeitungen geschaltet (erschienen offenbar am 25.10.2008). Am 19.10. waren es laut einem Screenshot der betreffenden Seite 390.165 E-Mails gewesen, die über den Pro-Rauchfrei-Mailverteiler verschickt worden waren. Zehn Tage später, am 29.10.2008, wurde die Zahl 435.734 angegeben. Diese Zahl drückt, wie erwähnt, nicht die Zahl der Absender, sondern der Empfänger aus.
Rund 45.000 Empfänger wären also in den zehn Tagen zwischen dem 20. und dem 29. Oktober neu hinzugekommen. Bei einem Durchschnitt von 100 Empfängern je E-Mail (die weitaus meisten der veröffentlichten Mails gingen an die Regierungskoalition; 92 CSU-Abgeordnete + 16 FDP-Abgeordnete = 108 Empfänger) wären damit innerhalb von zehn Tagen und nach einer groß angelegten Anzeigenkampagne etwa 450 E-Mails verschickt worden. Wie viele Absender dabei mehrmals vertreten waren, ist unklar: Etwa ein Viertel dieser E-Mails wurde auf der Pro-Rauchfrei-Homepage veröffentlicht; drei Viertel zogen es vor, anonym zu bleiben.
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